Bewerbung

In den Vorbereitungsdienst als Beamtin oder Beamter auf Widerruf (Justizsekretäranwärter/in) kann nach dem Ergebnis einer Eignungsprüfung eingestellt werden, wer

a. die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der
    Europäischen Union oder der Länder Island, Liechtenstein, Norwegen oder Schweiz besitzt,

b. die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des
    Grundgesetzes und der Hessischen Landesverfassung einzutreten,

c. höchstens 40 Jahre alt ist (hiervon ausgenommen sind in bestimmten Fällen Soldaten auf Zeit mit
    mindestens zwölfjähriger Dienstzeit),

d. den Realschulabschluss oder Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung
    oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweisen kann.

Wenn Sie an einem modernen und sicheren Arbeitsplatz mit flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeiten interessiert sind, richten Sie Ihre Bewerbung jeweils bis zum 31. Oktober für den Einstellungstermin 1. September des darauf folgenden Jahres an den
 

Herrn Präsidenten
des Oberlandesgerichts
60256 Frankfurt a. M.


Ihrer Bewerbung (bitte ohne Mappe) fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • einen Lebenslauf (mit Angabe der Staatsangehörigkeit)
  • Beglaubigte Abschrift/Ablichtung des Abschlusszeugnisses oder des letzten Schulzeugnisses
  • eine Einverständniserklärung Ihres gesetzlichen Vertreters, sofern Sie minderjährig sind
  • evtl. Zeugnisse über Beschäftigungen (auch Ausbildung und/oder Studium) seit der Schulentlassung

Bewerbungen werden auch per E-Mail entgegen genommen (ausbildung@olg.justiz.hessen.de). Dateianhänge sind im pdf-Format beizufügen.

Von Bewerberinnen/Bewerbern, deren Einstellung in Aussicht genommen ist, sind darüber hinaus auf Anforderung folgende weitere Unterlagen einzureichen:

  • ein Nachweis über die für die Einstellung erforderliche deutsche oder andere Staatsangehörigkeit
  • eine beglaubigte Abschrift der Geburtsurkunde, ggfs. der Eheurkunde oder der Lebenspartnerschaftsurkunde sowie Geburtsurkunden der Kinder
  • ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis
  • ein polizeiliches Führungszeugnis
  • eine Erklärung, ob gegen Sie ein gerichtliches Strafverfahren oder ein staats-(amts-) anwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig war bzw. ist
  • eine Erklärung, ob und gegebenenfalls welche Schulden Sie haben


Wenn Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihr nächstgelegenes Amtsgericht und verschaffen sich dort selbst einen Eindruck über das Berufsbild und die Aufgaben des allgemeinen Justizdienstes.

Sie können sich auch gerne bei der Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst in Rotenburg a. d. Fulda oder beim Oberlandesgericht Frankfurt a. M. informieren.

Ihr direkter Ansprechpartner beim Aus- und Fortbildungsreferat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main:

 Jochen Lindemann

 EMail

 Tel.

 + 49 (0) 69 1367-8194

Darüber hinaus hält auch die Bundesagentur für Arbeit weitere Informationen für Sie bereit.

Weitere Informationen zum Berufsbild und zur Ausbildung finden Sie in der Downloadbox.
 

Bewerbung

Zum Vorbereitungsdienst unter Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Widerruf als Justizhauptwachtmeisteranwärter/in können Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, die

  • die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder der Länder Island, Liechtenstein, Norwegen oder Schweiz besitzen,
  • die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Hessischen Landesverfassung einzutreten,
  • die Hauptschule mit Erfolg besucht haben oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweisen,
  • höchstens 40 Jahre alt sind (hiervon ausgenommen sind in bestimmten Fällen Soldaten auf Zeit mit mindestens zwölfjähriger Dienstzeit),
  • die erforderliche körperliche Eignung besitzen.


Bewerbungen für die Ausbildung zur Justizwachtmeisterin/zum Justizwachtmeister (Beamtenverhältnis)

Die Bewerberinnen und Bewerber werden durch Stellenausschreibung ermittelt. Bewerbungen sind an die Justizbehörde zu richten, bei der die Stelle ausgeschrieben ist. Die Einstellungen erfolgen von Fall zu Fall nach Bedarf, feste Einstellungstermine existieren nicht. Es empfiehlt sich daher, sich zur Frage, ob und ggf. wann in absehbarer Zeit Stellen zu besetzen sind, vorab mit den in Frage kommenden Justizbehörden in Verbindung zu setzen. Diese erteilen auch sonst gern weitere Auskünfte.

Der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Lebenslauf (mit Angabe der Staatsangehörigkeit)
  • Zeugnis über den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand
  • Zeugnisse über Beschäftigungen (auch Ausbildung und oder Studium) seit der Schulentlassung
  • Erklärung, ob und ggfs. welche Schulden die Bewerberin oder der Bewerber hat
  • Erklärung, ob gegen die Bewerberin oder den Bewerber ein gerichtliches Strafverfahren oder ein Ermittlungsverfahren der Amts-/Staatsanwaltschaft anhängig ist

Bewerberinnen und Bewerber, deren Einstellung in Aussicht genommen ist, haben auf Anforderung noch folgende Unterlagen vorzulegen:

  • Nachweis über die für die Einstellung erforderliche deutsche oder andere Staatsangehörigkeit
  • beglaubigte Abschrift der Geburtsurkunde, ggfs. der Eheurkunde oder der Lebenspartnerschaftsurkunde sowie Geburtsurkunden der Kinder
  • Amtsärztliches Gesundheitszeugnis
  • Führungszeugnis (ausgestellt zur Vorlage bei einer Behörde)


Bewerbungen zur Justizaushelferin oder zum Justizaushelfer (Beschäftigtenverhältnis)

Justizaushelferinnen und Justizaushelfer durchlaufen nicht den vorstehend dargestellten Vorbereitungsdienst. Sie nehmen aber in der Regel am Fachlehrgang teil, der auch Voraussetzung für eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis ist.

Einstellungen erfolgen nach Bedarf unmittelbar durch die Justizbehörden (z. B. Amtsgericht, Landgericht, Oberlandesgericht, Staatsanwaltschaft, …). Diese erteilen auch Auskunft darüber, ob und ggf. wann in absehbarer Zeit Stellen zu besetzen und welche Unterlagen einer Bewerbung beizufügen sind.

Für die Einstellung und Beschäftigung als Justizaushelferin oder Justizaushelfer gilt die Beschränkung auf die vorstehend aufgeführten Staatsangehörigkeiten nicht. Eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis setzt allerdings eine entsprechende Staatsangehörigkeit und das erfolgreiche Absolvieren des Fachlehrgangs voraus.
 

Ihr direkter Ansprechpartner beim Aus- und Fortbildungsreferat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main:

 Nina Linke

 EMail

 Tel.

 + 49 (0) 69 1367 8913