Bewerbung

Zum Vorbereitungsdienst unter Berufung in ein Beamtenverhältnis auf Widerruf als Justizhauptwachtmeisteranwärter/in können Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, die

  • die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder der Länder Island, Liechtenstein, Norwegen oder Schweiz besitzen,
  • die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Hessischen Landesverfassung einzutreten,
  • die Hauptschule mit Erfolg besucht haben oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweisen,
  • höchstens 40 Jahre alt sind (hiervon ausgenommen sind in bestimmten Fällen Soldaten auf Zeit mit mindestens zwölfjähriger Dienstzeit),
  • die erforderliche körperliche Eignung besitzen.


Bewerbungen für die Ausbildung zur Justizwachtmeisterin/zum Justizwachtmeister (Beamtenverhältnis)

Die Bewerberinnen und Bewerber werden durch Stellenausschreibung ermittelt. Bewerbungen sind an die Justizbehörde zu richten, bei der die Stelle ausgeschrieben ist. Die Einstellungen erfolgen von Fall zu Fall nach Bedarf, feste Einstellungstermine existieren nicht. Es empfiehlt sich daher, sich zur Frage, ob und ggf. wann in absehbarer Zeit Stellen zu besetzen sind, vorab mit den in Frage kommenden Justizbehörden in Verbindung zu setzen. Diese erteilen auch sonst gern weitere Auskünfte.

Der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Lebenslauf (mit Angabe der Staatsangehörigkeit)
  • Zeugnis über den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand
  • Zeugnisse über Beschäftigungen (auch Ausbildung und oder Studium) seit der Schulentlassung
  • Erklärung, ob und ggfs. welche Schulden die Bewerberin oder der Bewerber hat
  • Erklärung, ob gegen die Bewerberin oder den Bewerber ein gerichtliches Strafverfahren oder ein Ermittlungsverfahren der Amts-/Staatsanwaltschaft anhängig ist

Bewerberinnen und Bewerber, deren Einstellung in Aussicht genommen ist, haben auf Anforderung noch folgende Unterlagen vorzulegen:

  • Nachweis über die für die Einstellung erforderliche deutsche oder andere Staatsangehörigkeit
  • beglaubigte Abschrift der Geburtsurkunde, ggfs. der Eheurkunde oder der Lebenspartnerschaftsurkunde sowie Geburtsurkunden der Kinder
  • Amtsärztliches Gesundheitszeugnis
  • Führungszeugnis (ausgestellt zur Vorlage bei einer Behörde)



Bewerbungen zur Justizaushelferin oder zum Justizaushelfer (Beschäftigtenverhältnis)

Justizaushelferinnen und Justizaushelfer durchlaufen nicht den vorstehend dargestellten Vorbereitungsdienst. Sie nehmen aber in der Regel am Fachlehrgang teil, der auch Voraussetzung für eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis ist.

Einstellungen erfolgen nach Bedarf unmittelbar durch die Justizbehörden (z. B. Amtsgericht, Landgericht, Oberlandesgericht, Staatsanwaltschaft, …). Diese erteilen auch Auskunft darüber, ob und ggf. wann in absehbarer Zeit Stellen zu besetzen und welche Unterlagen einer Bewerbung beizufügen sind.

Für die Einstellung und Beschäftigung als Justizaushelferin oder Justizaushelfer gilt die Beschränkung auf die vorstehend aufgeführten Staatsangehörigkeiten nicht. Eine spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis setzt allerdings eine entsprechende Staatsangehörigkeit und das erfolgreiche Absolvieren des Fachlehrgangs voraus.
 

Ihr direkter Ansprechpartner beim Aus- und Fortbildungsreferat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main:

 Zahra Kramer

 EMail

 Tel.

 + 49 (0) 69 1367 8976