Justizwachtmeister*in

Die Hessische Justizverwaltung bietet Ihnen eine qualifizierte 6-monatige Ausbildung zum/zur Justizwachtmeister*in (Beamt*in des mittleren Justizdienstes, Laufbahnzweig Justizwachtmeister*innendienst) an, die sich in berufspraktische und fachtheoretische Abschnitte gliedert.

Eine Tätigkeit im Justizwachtmeister*innendienst ist auch außerhalb eines Beamtenverhältnisses im Rahmen eines arbeitsvertraglichen Beschäftigungsverhältnisses als Justizaushelfer*in möglich und stellt seit mehreren Jahren den Regelfall dar. Die spätere Übernahme in das Beamtenverhältnis kann bei Eignung und Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen im Rahmen frei werdender Stellen erfolgen.

Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Beruf in vielen Bereichen der Hessischen Justiz. Zudem besteht die Möglichkeit, sich für den allgemeinen Justizdienst (mit der Möglichkeit der späteren Weiterbildung für den Gerichtsvollzieher*innendienst oder den Rechtspfleger*innendienst) weiter zu qualifizieren. Die Befähigung für diese Laufbahnzweige ist nach den entsprechenden Ausbildungsordnungen in einer zusätzlichen Ausbildung zu erwerben.

Während der berufspraktischen Ausbildung sind die Anwärter*innen einem Gericht oder einer Staatsanwaltschaft zugewiesen. Dort werden sie mit den Aufgaben des Justizwachtmeister*innendienstes vertraut gemacht.

Die fachtheoretische Ausbildung findet in Form eines 9-wöchigen Lehrgangs im Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz in Rotenburg an der Fulda im Lehrbereich Ausbildungsstätte für den mittleren Justizdienst statt.

Während dieser Zeit wohnen sie in modernen Zimmern des Studienzentrums und genießen dort eine Vollverpflegung.